Demokratisches BÜRGERFORUM Homberg (Ohm) stellt Liste zur Ortsbeiratswahl der Kernstadt vor

Linker soll Ortsvorsteher bleiben

Der derzeitige Ortsvorsteher der Kernstadt Homberg (Ohm), Karl Heinrich Linker, führt die Liste des BÜRGERFORUMS zur Ortsbeiratswahl am 15.03.2026 an. Nach einstimmigem Votum strebt das BÜRGERFORUM an, dass Linker auch in der neuen Wahlperiode das Ehrenamt übernehmen soll. Der neunköpfige Ortsbeirat ist in der laufenden Wahlperiode auf sechs Mitglieder geschrumpft, da von den vier gewählten Mitgliedern auf der SPD-Liste nur noch ein einziger verblieben ist. Nach dem freiwilligen Mandatsverzicht der gewählten SPD-Vertreter hatte sich Karl Heinrich Linker bereit erklärt, das Amt zu übernehmen und wurde auch einstimmig gewählt. Seither hat er sich leidenschaftlich für die Weiterentwicklung seiner Heimatstadt eingesetzt. Viele sinnvolle Vorschläge des Ortsbeirats seien aber nicht aufgegriffen worden. Linker nennt hier in erster Linie die Bestückung der Innenstadt mit „rostigen Möbeln“, Untätigkeiten im Bereich der Friedhofsgestaltung und eine fehlende Bereitschaft, endlich mit Sanierungsarbeiten bei den Gemeindestraßen zu beginnen.

Für jedermann sei rein äußerlich der kontinuierliche „Verfall“ Hombergs erkennbar, der dringend aufgehalten werden müsse.

Linker führt in vierter Generation als Schreinermeister in Homberg seinen Familienbetrieb. Auf Platz zwei steht mit Ulrich Seibert eine Persönlichkeit, die in Homberg seit Generationen tief verwurzelt ist. Das langjährige Betriebsratsmitglied der KAMAX setzt sich vorrangig dafür ein, dass der „gesunde Menschenverstand“ wieder in die Kommunalpolitik seiner Heimatstadt zurückfindet.

Der Bestatter Andreas Rink auf Platz drei, ebenfalls Selbstständiger in der Kernstadt, findet, dass der Wille der Bürger eine stärkere Berücksichtigung verdient hätte. Die Meinung der Bürgerschaft spiele in Homberg aber so gut wie keine Rolle mehr. Rink spricht sich für eine Änderung dieser Haltung aus und möchte sich im Ortsbeirat für eine „starke Stimme“ der Kernstadt-Bewohner einsetzen.

Auch Sven Vogel – ein neuer Kandidat des BÜRGERFORUMS – führt seinen mittelständischen Familienbetrieb, der seit 1881 besteht. Der Karosseriebaumeister vermisst bei den derzeit politisch Verantwortlichen eine Wertschätzung der Unternehmer, die doch wesentliche Beiträge zum Erhalt von Arbeitsplätzen in der Stadt leisten.

Mit der Diplom-Ingenieurin Tina Stumpf hat sich eine weitere selbstständige Gewerbetreibende für eine Kandidatur auf der Ortsbeiratsliste des BÜRGERFORUMS entschieden. Sie erwartet von einer städtischen Wirtschaftsförderung, dass diese zunächst die alteingesessenen Betriebe vor Ort besucht und sich hierdurch einen Überblick verschafft, welcher Bedarf bei den bereits ansässigen Unternehmen bestehe. Auch setzt sie sich vehement für den Erhalt des Freibades und eine Beendigung der Zusammenarbeit mit dem derzeitigen Betreiber ein.

Der IT-Consultant Erik Bömeke auf Platz sechs möchte den Digitalisierungsprozess auf der kommunalen Ebene begleiten und forcieren. Projektierungen im Bereich von Umwelt und Natur würde er gerne unterstützen. Die Studentin Luzia Stumpf, die auf Platz sieben der Liste des BÜRGERFORUMS steht, ist vor allen Dingen daran interessiert, ihre Heimatstadt zukunftsfähig aufzustellen und wünscht sich einen deutlich verbesserten Dialog mit jungen Menschen. Heinz Rink auf Platz acht der Liste des BÜRGERFORUMS sorgt sich insbesondere um den Erhalt der Geschäftsstrukturen in der Innenstadt. Er setzt sich entschieden dafür ein, dass mit den Eigentümern, die Gewerbeflächen zur Verfügung stellen, zielführende Gespräche durch die Stadtverwaltung geführt werden und weitere Geschäftsschließungen verhindert werden. Listenplatz neun belegt Hombergs ehemaliger Bürgermeister Eckhard Hisserich, der durch seine erstmalige Kandidatur für den Ortsbeirat seine Verbundenheit mit seiner Heimatstadt zum Ausdruck bringen möchte. Hisserich beabsichtigt, sich schwerpunktmäßig um die Anliegen der Vereine zu kümmern.

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