BÜRGERFORUM stellt Liste zur Kommunalwahl vor
Das Demokratische Bürgerforum Homberg (Ohm) positioniert sich mit 17 Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl am 15.03.2026.

Angeführt wird die Liste des BÜRGERFORUMS – wie auch bereits vor fünf Jahren – von Jutta Stumpf, Rechtsanwältin und Partnerin einer Sozietät in Stuttgart. Stumpf beabsichtigt, sich in der neuen Wahlperiode weiterhin schwerpunktmäßig kommunalrechtlichen Themenstellungen zuzuwenden und die Koordination bei Bürgeranfragen und -anliegen zu übernehmen.
Auf den Plätzen 2 und 3 stehen die beiden stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Eckhard Hisserich und Karl Heinrich Linker. Hisserich, ehemaliger Bürgermeister der Ohmstadt und Lehrbeauftragter für Staats- und Kommunalrecht an der Hessischen Verwaltungsakademie möchte sich wie bisher um Haushaltsfragen sowie die Regional- und Stadtentwicklung kümmern. Außerdem möchte er die Rolle des Ansprechpartners für die Feuerwehren und Vereine beibehalten und deren Aktivitäten nachhaltig unterstützen.
Linker, Schreinermeister und Inhaber der gleichnamigen Schreinerei, die er in vierter Generation führt, richtet seinen Fokus auf die wirtschaftliche Entwicklung und Infrastruktur. Weiterhin möchte er Ansprechpartner für Gewerbetreibende und den Gewerbeverein sein.
Neu im BÜRGERFORUM-Team ist Franziska Seng aus Appenrod, aufgewachsen in Erbenhausen. Die Verwaltungsfachangestellte verfügt über eine hohe Sach- und Fachkompetenz im kommunalen Bereich. Sie würde sich als junge Mutter insbesondere bei der Weiterentwicklung der Kindertagesstätten und der Zurverfügungstellung sinnvoller Betreuungsangebote engagieren.
Auf Platz 5 folgt mit Ulrich Seibert („Ecke“) ein „Kernstadt-Aborigine“, wie er sich selbst bezeichnet. Viele Jahre hat er die Interessen der Arbeitnehmer im KAMAX-Betriebsrat in Homberg und im Gesamtbetriebsrat vertreten. Nach seiner Meinung sind die Bürger diejenigen, die Homberg beleben, hier investieren und somit den städtischen Haushalt finanzieren. Dessen erkennbare „Schieflage“ ist sein Antrieb für ein kommunalpolitisches Engagement.
Auf Platz 6 folgt Alexander Prekatsounakis aus dem Stadtteil Dannenrod, aufgewachsen in der Kernstadt, Standortleiter bei der Deutschen Bahn. Als VdK-Vorsitzender für die Stadtteile Appenrod und Dannenrod setzt er sich im Ehrenamt für soziale Belange ein. Als Elternvertreter engagiert er sich in der evangelischen Kindertagesstätte im Stadtteil Maulbach. Zusammen mit Franziska Seng möchte er einen Arbeitsschwerpunkt auf die Bereiche Kinder, Jugend, Familie und Senioren legen.
Laura Reichhardt auf Platz 7, aufgewachsen in Nieder-Ofleiden, jetzt wohnhaft in Bleidenrod, ist operationstechnische Assistentin am Klinikum Marburg. Für sie sind städtische Finanzen, die die Leistungsfähigkeit junger Familien im Auge behalten, sowie die Standortsicherung für die Hausarztpraxen und weiteren Dienstleister auf dem Gesundheitssektor ein besonderes Anliegen.
Auf Platz 8 folgt Thorsten Müller aus dem Stadtteil Maulbach, der als Leiter für den Einkauf der KAMAX-Gruppe verantwortlich ist. Er bekennt sich leidenschaftlich zu dem Unternehmen, dem er schon sehr langjährig angehört. Als passionierter Jäger ist ihm die Bewirtschaftung des Stadtwaldes und eine angemessene Gewichtung von Natur- und Umweltschutz wichtig.
Andreas Rink aus der Kernstadt, Listenplatz 9, der das familiengeführte Bestattungsunternehmen leitet, möchte sich für eine Aufwertung des Erscheinungsbildes der Innenstadt durch eine verbesserte Kommunikation mit den Grundstückseigentümern einsetzen. Für höchst dringlich hält er die seit Jahren im Planungsstadium steckengebliebene Modernisierung der Friedhöfe und der zugehörigen Gebäude.
Mit dem Karosseriebaumeister Sven Vogel auf Platz 10 ist ein weiterer mittelständischer Unternehmer neu auf der BÜRGERFORUM-Liste. Über viele Generationen und zwischenzeitlich über zwei Jahrhundertwenden hinweg hat seine Familie Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt und einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Ohmstadt geleistet. Durch seine Kandidatur möchte Vogel ein Zeichen setzen, dass es bei Grundsteuern und Abgaben kein „weiter so“ geben dürfe, sondern eine bürger- und unternehmerfreundliche politische Ausrichtung angestrebt werden müsse.
Markus Klapp, gelernter Fleischer und passionierter Jäger und Angler, ist seit seiner Geburt leidenschaftlicher Ober-Ofleidener. Er nimmt als Stadtverordneter in vielen Gesprächen die Anliegen der „kleinen Leute“ auf. Ganz entschieden steht er für eine Reduzierung der Abgaben an die Stadt ein.
Der Krankenpfleger Jens Drescher, wohnhaft im Stadtteil Deckenbach, bekannt als Eigentümer der „Cordula-Bar“, ist auf der BÜRGERFORUM-Liste ein überzeugter Vertreter für den Erhalt der Attraktivität der Stadt.
Mit Luca Müller aus dem Stadtteil Maulbach, Kfz-Sachverständiger, hat das BÜRFERFORUM einen jungen Mann als Kandidat gewonnen, der sich auch im Ortsbeirat Maulbach engagieren möchte und der für die Umsetzung eines Forderungskatalogs zur Verbesserung des Lärmschutzes in den Anrainer Stadtteilen der Stadt Homberg (Ohm) an der A 49 eintritt.
Ein weiteres neues Gesicht auf der Liste ist der IT-Consultant Erik Bömeke aus der Kernstadt. Für ihn ist Erhalt und Ausbau der Infrastruktur und vor allem die Digitalisierung der Verwaltung wesentlich, um die Zukunftsfähigkeit der Stadt sicherzustellen.
Erstmals kandidiert die Diplom-Ingenieurin Tina Stumpf, eine weitere selbstständige Gewerbetreibende aus der Kernstadt, bei einer Gemeindewahl. Sie tritt ein für eine Wirtschaftspolitik, die örtliche Unternehmen nachhaltig fördert und unterstützt und erwartet eine Reorganisation der Kfz-Zulassungsstelle im Bürgerbüro.
Die Liste des BÜRGERFORUMS schließt mit Landwirtschaftsdirektor a. D. Klaus Sens aus dem Stadtteil Erbenhausen und dem Diplom-Soziologen und Kommunalberater Uwe Pott aus der Kernstadt. Beide Bewerber waren in Leitungsfunktionen im öffentlichen Dienst tätig. Sens ist derzeit als ehrenamtlicher Stadtrat für das BÜRGERFORUM Mitglied des Magistrats.
Pott war in früheren Jahren bereits Mitglied der Stadtverordnetenversammlung. Als ehemaliger Fachbereichsleiter von ekom 21 und derzeitiger freiberuflicher Kommunalberater hat er einen konkreten Überblick über die Abläufe in den Kommunalverwaltungen, die er in drei Jahrzehnten fachmännisch begleitet hat. „Eine moderne Kommunalpolitik kennt und akzeptiert die Realität, sie lässt Ideologie und Parteipolitik hinter sich, moderne Kommunalpolitik trägt keine Bedenken, sondern macht im Rahmen der Gegebenheiten Lösungen möglich“, dies ist die Auffassung von Pott, die auch stellvertretend für die Politik des BÜRGERFORUMS in der kommenden Legislaturperiode steht.




